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Berlin und Stuttgart

30. Sep 2026

pax christi ruft zu bundesweiten Friedensdemonstrationen am 3. Oktober auf

pax christi ruft zur Teilnahme an den Demonstrationen in Berlin, (Brandenburger Tor) und Stuttgart, (Schlossplatz) am 3. Oktober um 13 Uhr auf, um ein Zeichen gegen Krieg, Aufrüstung, Terror und Gewalt zu setzen.

Nach intensiven und kontroversen Diskussionen und im Interesse, ein bundesweit starkes Zeichen zu setzen, unterstützt der Bundesvorstand von pax christi den Aufruf der Kooperation für den Frieden.

Darin heißt es: „Wir sagen: Alle Völkerrechtsbrüche müssen angeprangert werden – vom Angriff auf die Ukraine bis zum Angriff auf den Iran, um nur zwei zu nennen.“ Und: „Wir brauchen Abkommen zur internationalen Rüstungskontrolle und für Abrüstung, eine Stärkung der UNO und eine gemeinsame Friedensordnung in Europa unter Einschluss Russlands. Wir wollen Frieden und diplomatische Lösungen entsprechend dem Völkerrecht!“

pax christi schließt sich den zentralen Forderungen an:

  • Schluss mit Hochrüstung und Sozialabbau
  • Nein zur Wehrpflicht und anderen Zwangsdiensten
  • Stopp aller Waffenlieferungen und Waffenexporte
  • Schließung aller US-Militärstützpunkte in Deutschland und Abzug der US-Atomwaffen
  • Deutschland muss dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten
  • Deutsche Politik muss das Völkerrecht achten und fördern

Bei der Kundgebung in Stuttgart spricht pax christi-Mitglied und Betriebsseelsorger Pfarrer Paul Schobel, bei der Kundgebung in Berlin Maria Buchwitz für die pax christi-Kommission Friedenspolitik.

Als internationale katholische Friedensbewegung ist pax christi unabhängig von politischen Parteien. „Wir ächten jede Form von Krieg, kritisieren die Militarisierung der internationalen Beziehungen, die Rüstungswirtschaft und die Zerstörung der Lebensgrundlagen von immer mehr Menschen … Unser Engagement gilt der Menschenwürde und den Menschenrechten, dem Völkerrecht und einem lebensfördernden Wirtschaften“ (Präambel).