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Friedenskonferenz HD.png

Dialog statt Eskalation, Diplomatie statt Kriegstüchtigkeit

09. Jul 2026

Die dritte Heidelberger Friedenskonferenz warnte vor Aufrüstung, Feindbildern und gefährlicher Kriegslogik. Unter dem Motto „Respektieren – Zuhören – Verstehen“ diskutierten am 13. Juni rund 180 Teilnehmende im Haus der Begegnung über Wege zu einer neuen Entspannungspolitik.

Nach der Begrüßung durch Hartmut Müller von pax christi Heidelberg, der auch als Versammlungsleiter fungierte, wies Joachim Guilliard vom Friedensbündnis Heidelberg in einer kurzen Einführungsrede daraufhin, dass die Konferenz zum Gedenken an den deutschen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion stattfand, der vor 85 Jahre, am 22. Juni 1941, begann.

Er erinnerte an die historische Verantwortung Deutschlands, die aus den in diesem Krieg begangenen Verbrechen erwuchs und schilderte, wie weit die aktuelle deutsche Politik sich davon entfernt hat. Das Streben nach "Kriegstüchtigkeit", die extreme Hochrüstung, um größte europäische Militärmacht in Europa zu werden, stünden dem Friedensgebot, das sich aus der deutschen Geschichte ergibt, diametral entgegen.

Lesen Sie bitte den vollständigen Bericht (Verfasserin: Friedensbündnis Heidelberg) im Downloadbereich! 

Die einzelnen Vorträge können Sie unter den Links in folgender Reihenfolge nachschauen bzw. -hören!

1: Begrüßung Hartmut Müller (pax christi-Basisgruppe HD) und Einführung von Joachim Guilliard (Friedensbündnis Heidelberg) sowie zwei Lieder der Musikgruppe "Krakehlchen" aus Heidelberg

2.: Vortrag von Michael von der Schulenburg, Fraktionsloses Mitglied des Europaparlaments, Diplomat

3. Arno Gottschalk, (SPD) Mitglied der Bremischen Bürgerschaft, Mitglied im Eppler-Kreis

4. Drei Lieder der Gruppe "Krakehlchen und Vortrag von Dr. Anja Tietze, Menschenrechtlerin 

5. Vortrag von Dr. Theodor Ziegler, Religionspädagoge, Initiative "Sicherheit neu denken"